Arbeiten von Wolfgang Schaub vom 7. Oktober bis 20. November im Stadtmuseum Herrenmühle

Sehen Betrachten ErkennenDie Ausstellung zeigte einen Ausschnitt, einen kleinen Einblick in die verschiedensten Schaffensbereiche eines Künstlers. Arbeiten mit unterschiedlichster Thematik bieten die Möglichkeit, eigene Wachstumsprozesse sichtbar zu machen.

Gezeigt wurden, über 3 Stockwerke verteilt, Zeichnungen in Bleistift, Ölkreide und Sepia, Aquarelle und Kalligrafie sowie Arbeiten aus gebranntem Ton und Buchillustrationen.

Auch die dargestellten Motive waren vielfältig: Blumen- und Landschaftsbilder, Muscheln, Schnecken aber auch Dinge des täglichen Lebens, aus Handwerk und Architektur.

Eins war sicher: der Künstler sah immer ganz genau hin, erkannte klar das, was das Objekt eigentlich ausmacht und stellt es mit hohem technischen Können dar. Die Besonderheit des jeweiligen Motives wurde so auch für den Betrachter sichtbar – egal, ob es sich um eine Paprika, ein Seil, eine Schnecke oder ein romanisches Kapitel handelt. Sehen – Betrachten – Erkennen!

Die Ausstellung im Stadtmuseum Herrenmühle entstand im Rahmen eines gleichnamigen VHS-Kurses, den Wolfgang Schaub anbot. Start war am Montag, 10. Oktober 2011.

Biografie Wolfgang Schaub:

  • 1942 geboren in Frankfurt am Main
  • 1951 Paddelfahrt mit den Eltern im eigenen Boot von Hammelburg auf der Fränkischen  Saale und Main bis Frankfurt – hier kommt er erstmals in Kontakt mit der Region
  • 1957 Lehre als Schaufenstergestalter.
  • 1965 Abschluss des Studiums an der Werkkunstschule in Offenbach: Zeichnen, Aktzeichnen, Freie Grafik, Illustration und Schriftgestaltung
  • 1971 Start als Freischaffender, Arbeit als Grafiker, als Künstler, auch für Verlage, Theater, Werbeagenturen und Unternehmen
  • 1990 Beginn mit Ausstellungen im süddeutschen Raum.
  • 1993 Gründung einer Mal-. und Zeichenschule, in der alles Gelernte weitergegeben wird.
  • 2006 Umzug nach Gräfendorf-Michelau an der Fränkischen Saale